Bühne 1993, Dagobert Böhm
Bühne 1993, Dagobert Böhm
Bühne 1994, Don't eat yellow snow
Bühne 1994, Don't eat yellow snow
D-Bühne 1997
D-Bühne 1997
Bühne 2009, Bon's Balls
Bühne 2009, Bon's Balls
1997, der alte Bauwagen
1997, der alte Bauwagen
2007, unser Büro
2007, unser Büro
unser Vereinsmitglied Michael Lorz
unser Vereinsmitglied Michael Lorz
1998, Publikum
1998, Publikum
2000, Scheißwetter
2000, Scheißwetter
2001, Stadtblick
2001, Stadtblick
2004, Stadtblick
2004, Stadtblick
2012, Eröffnung
2012, Eröffnung
2012, Soneros, im Regen
2012, Soneros, im Regen
2012, Bierkastenkunst 1
2012, Bierkastenkunst 1
2012 Bierkastenkunst 2
2012 Bierkastenkunst 2
2013 Geländeaufbau gedreht
2013 Geländeaufbau gedreht
2013 schöne Aussicht
2013 schöne Aussicht
2014 StreetArt
2014 StreetArt
2014 StreetArt
2014 StreetArt

...ja, damals...ein Rückblick

1987 fand in Heidingsfeld das Jugendzentrumsfest der Stadt Würzburg statt.
Einer der (relativ spärlichen Besucher) war Ralf Duggen, ein wegen des Studiums von Aschaffenburg nach Würzburg gezogener musikbegeisterter Mensch & Mischer einiger Bands.
Er lernte Hartmut Emser vom Jugendamt der Stadt (und Sänger der Band „Doktor Sommer“) kennen, der das Fest mitveranstaltete. Nachdem klar war, daß es das Jugendzentrumsfest nicht mehr geben würde, überlegte sich Ralf Duggen ein Konzept, das eine bessere Plattform für lokale Bands bieten sollte. Er stellte die Idee Hartmut vor, der interessiert war.
Recht spontan (und ohne an so seltsame Dinge wie einen Arbeitsvertrag oder Bezahlung zu denken), machten sich beide an die Arbeit. Offizieller Veranstalter war die Stadt Würzburg (Kultur- und Sozialreferat).

Das erste U&D (es gab nur Plakate und Flyer, noch kein Programmheft) sollte vom 17. - 19.6.88 auf der Bastion stattfinden - übrigens schon mit zwei Bühnen (o.k., „Bühne“ kann man die kleine Auftrittsfläche am Ende der Bastion fast nicht nennen) und einigen Programmpunkten jenseits der Musik.
Zwei wichtige Personen waren schon beim ersten U&D dabei: Grafiker Uli Spitznagel und Techniker Winfried Karl und Jürgen Martin - beide bis heute beim U&D dabei.
Kaum waren die Plakate gedruckt, fiel irgendjemandem auf, daß der 17.6. als Tag der deutschen Einheit ein sog. stiller Feiertag war. Ein Tag also, an dem keine Unterhaltungsveranstaltungen stattfinden dürfen.
Was tun ?
Kurzerhand wurde das Programm auf zwei Tage „eingedampft“, das Datum auf den Plakaten überklebt und dann konnte die Werbung endgültig losgehen.
Das erste U&D fand bei tollem Wetter statt und war so erfolgreich (etwa 2500 Besucher an zwei Tagen), daß es fast automatisch klar war, daß es auch ein zweites geben würde. Nachdem es schon recht voll auf dem schönen, aber räumlich sehr begrenzten Gelände war, entschloss man sich auf ein (erheblich !) größeres Gelände umzuziehen: das Sportgelände der TGW in der Mergentheimerstr.

Das Festival Nummer zwei lief gut, der Regen kam freundlicherweise immer erst zum Ende des Programms. Und auch wenn das Gelände recht groß war, war die Entscheidung richtig - denn auf die Bastion hätten die Besucher sicher nicht gepasst.
Es gab erstmals ein Programmheft.
Ralf Duggen wurde als freier Mitarbeiter der Stadt bezahlt. Um sich das Festival leisten zu können, übernahm er im Laufe der Jahre verschiedene andere Jobs.

Festival Nummer drei war wieder auf dem TGW-Platz geplant, fand aber in der Kürnachtalhalle statt - wir beschlossen die Verlegung zu einem Zeitpunkt, wo schon ein Teil des Aufbaus draussen fertig war..
Die Wettervorhersage war recht schlecht, auch wenn wir rückblickend durchaus hätten draussen bleiben können. So gab es aber ein magischen Moment, als die Aschaffenburger „Blue Brothers“ ihren ersten Auftritt in der vollbesetzten Kürnachtalhalle hatten und die Zuschauer binnen Minuten kollektiv aufstanden und tanzten.
Noch zu erwähnen war, daß drei Bands aus der Partnerstadt Suhl zu Gast waren.
...Und dass das erste Mal das Gerücht aufkam, das U&D würde Eintritt kosten: „fast umsonst & draussen“. Stimmte nicht, es gab aber tatsächlich kurz die Überlegung wegen der Verlegung in die Halle einen kleinen Eintritt zu nehmen.

1991 fand das vierte U&D wieder auf dem TGW Sportplatz statt.

1992 dann der nächste Umzug: das U&D fand zum ersten Mal auf den Mainwiesen statt. War das TGW Gelände beim zweiten Festival noch überdimensioniert, war das Gelände 1991 schon gut gefüllt.
Das Festival 1992 hätte beinahe nicht stattgefunden. Ein heftiger Gewittersturm während des Aufbaus zerlegte die Bühnenüberdachung, die grade sturmsicher gemacht werden sollte.
Nach dem ersten Schock trafen sich Gabriel Engert, Hartmut Emser, Ralf Duggen und Winfried Karl und suchten Lösungen. Letztlich wurden aus den heil gebliebenen Teilen des Bühnendachs und Gerüstteilen der Firma Layher quasi über Nacht ein neues Bühnendach gezaubert.
Das Festival selbst fand bei bestem Festivalwetter statt und gehört zu den schönsten und erfolgreichsten.

Das nächste wichtige Datum sind die Festivals 1994 und 1995.
Das Festival wird immer teurer und damit zu einem immer größeren finanziellen Risiko für die veranstaltende Stadt Würzburg.
Gleichzeitig regt sich ein gewisser Unmut bei einigen langjährigen Mitarbeitern. Die städtische Veranstalterschaft hat durchaus auch Nachteile, weil gewisse Ideen nicht umgesetzt, gewisse Entscheidungen nicht getroffen werden können.
Der Vorschlag des Sozialreferenten Dr. Motsch, das Festival „nicht zuletzt wegen des großen finanziellen Risikos für die Stadt“ an einen Förderverein zu übertragen, trifft daher auf Zustimmung. Die Stadt Würzburg soll anfangs noch Mitglied im Verein werden, wovon man aber aus Haftungsgründen absieht. Mit Hartmut Emser ist aber ein städtischer Mitarbeiter im Verein. Dem neu gegründeten Umsonst & Draussen Verein wird ein Zuschuß in Höhe von 10.000,- DM (! - nicht Euro...) zugesagt. Dieser Zuschuß wird in den folgenden finanziell schwierigen Jahren der Stadt jedoch erheblich (!) reduziert.

Mit Gründung des Umsonst & Draussen e.V. wird die Halbtagsstelle des Geschäftsführer geschaffen - denn schließlich muß der Verein ja nun die Aufgaben mit übernehmen, die die Stadt bisher übernommen hatte.
Ralf Duggen hat diese Halbtagsstelle bis heute inne.

Beim ersten „Vereinsfestival“ ändern sich einige Dinge:
Es gibt erstmals eine zweite Bühne  (damals noch unter dem Titel „Spazialitätenbühne“) und das Festivalgelände wurde vergrößert. Erstmals fand die Gospelmesse und das (absichtlich falsch geschriebene) „Musickpicknick“ statt.

1996 gibt es zum ersten Mal Ausstellungen in unserem „Vorsicht! Kunst“-Zelt.
Auch die samstägliche Musikpause auf den Bühnen, die Raum für Strassenkunst schafft, gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal.

So langsam „verirren“ sich auch bekanntere Damen und Herren zum U&D - und das, obwohl es immer noch keine Gagen gibt. Wir freun uns sehr, daß sich rumspricht, daß es hier ein schönes Festival gibt.
Der bekannteste Act dürfte Reamonn sein, die im Jahr 2000 Wort hielten und zum U&D kamen, obwohl sie gerade auf Platz 1 in den Charts standen.
Nicht ganz so bekannt, aber künstlerisch mindestens ebenbürtig: Etta Scollo, Toynbee Hall (leider längst vergessen, aber ne klasse Band), Blue Brothers, Boppin B., Unsere Lieblinge, The Seer, Vocaleros, Keimzeit, Knorkator, Lecker Sachen, Maria Perzil, Fuenf, Pippo Pollina, Sophie Hunger, Teitur, Studmenn, Mia., Tom Liwa, Naked Raven, Mila Mar, Erdmöbel, Bananafishbones, Stoppok, Kieran Goss, Mark Olson, Mellow Mark, Brings, Die Schröders, Maria Solheim, Zoe, Sioen, Ad Vanderveen, Friend & Fellow, Madsen, Thorsten Wingenfelder, Hobotalk, Belasco, Viva Voce, The Robocop Kraus, Flowerpornoes, Final Fantasy, Pär Hagströn, Gregor Meyle,  Sue Chaloner, Rachel Morrison, Paddy goes to Holyhead.
Aus Würzburg neben so vielen anderen: Miles, Mistaa, Karo, On Cue, Monta, Mad Doc, Bon‘s Balls, Black Velvet, Don‘t eat yellow snow, The Electric Club,

Über die Jahre nähern sich U- und D-Bühne (die Spezialitätenbühne hieß ab 1997 „D-Bühne“) immer mehr an. Nach einigen Jahren sind die Bühnen optisch und technisch absolut ebenbürtig.

Ab dem U&D 2000 nutzen wir das Zirkuszelt, in dem nachmittags das Kinderprogramm stattfand, für abendliche Konzerte.

2001 führen wir (freiwillig) eine Lautstärkebegrenzung an unseren Bühnen ein. Heutzutage ist so etwas üblich bzw. teilweise gesetztlich vorgeschrieben.

2002 veranstaltet der Umsonst & Draussen Verein erstmals ein kleines, eintägiges Festival auf der Bastian (dem Ort des ersten U&D). Klein, entspannt mit eher akustisch orientiertem Programm. 800 Besucher. Sehr schön. 2006 findet das bislang letzte Sommerloch Festival statt.

2003 vergrößerter wir das Gelände wieder (wieder mal im richtigen Moment, denn es gab einen neuen Besucherrekord mit 85.000 Besuchern). Neu waren außerdem unser „Versuchs-Caffé“ - der Espressotest im KunstZelt, das Fußballturnier und Open-Air-Kino am Donnerstag (was wir nach zweimal Regen 2005 wieder sein ließen).

Zwischen den Festivals 2004 und 2005 verstirbt unser Freund und langjähriger Getränkelieferant Siegfried Oberbüchler.

2005 verleihen wir erstmals den von uns initiierten „Preis für junge Kultur“ gemeinsam mit der Distelhäuser Brauerei und der Stadt Würzburg.

2006 zeigen wir erstmals unsere Gedichtausstellung „WortWeg“.

2007 feierten wir ein - leider verregnetes - Jubiläum (20 Jahre U&D).
Das Gelände bauten wir komplett um (U- und D-Bühne mittig, links und rechts der Brücke der deutschen Einheit), an den beiden Eingängen die beiden U- und D-Zelte (eins war neu, eins war unser bisheriges KinderZelt). Es gab einige neue Programmpunkte: Drei Songs, StraMu-Variete Gala, After-Show-Konzert mit Bratze.
Das Festival schlißt mit einem deutlichen Defizit und wir machen uns daran, längst Versäumtes nachzuholen: Gespräche mit Vertretern der Stadt Würzburg und des Bezirks mit dem Ziel, die bisherigen „überschaubaren“ Zuschüsse auf ein angemesseneres Niveau zu bringen.
Mit Erfolg: der Zuschuß des Bezirks stieg etwas, der der Stadt deutlich auf 15.000,- Euro.

Wenige Monate vor dem Festival 2008 stirbt überraschend eines unserer Gründungsmitglieder: der Würzburger Musiker Michael Lorz.

Das Festival 2008 war finanziell nicht grade erfolgreich (trotz passablem Wetter) und brachte uns in ernste Schwierigkeiten. Unsere Planungen sahen schon ein ganz anderes (nicht mehr ganz eintrittsfreies) Festival vor. Kurz vor Weihnachten sagte uns Sparda-Bank zu, uns die kommenden drei Jahre als Hauptsponsor finanziell zu unterstützen. Fast zeitgleich teilte der Bezirk uns mit, daß wir finanzielle Unterstützung für ein Nachwuchsprojekt (die „U-25“-Bühne) bekommen.
Damit war klar, daß es wieder ein „echtes“ Umsonst & Draussen Festival geben würde.

2009 zeigt sich das U&D in „neuen Kleidern“: die gesamte Bühnenlandschaft ist anders und der Aufbau ähnelt dem früherer Jahre. Es gibt nur noch eine große Open Air Bühne. Gegenüber steht die U-25 Bühne, auf der in den Spielpausen ganz junge Bands auftreten. Am Ende des Geländes steht unsere „Drinnen-Bühne“ (eine sehr große Zeltbühne), dazu wie immer KunstZelt und Kinder-Kultur-Zelt.
Die gesamte Geländeaufteilung wurde fast ausnahmslos gelobt, das ganze Festival war friedlich und von toller Atmosphäre geprägt. Sehr gut besucht war es mit 75.000 Besuchern ebenfalls - und auch der Getränkeverkauf war ein ganzes Stück besser als im Desasterjahr davor.
Unsere After-Show-Parties und Konzerte haben wir ausgebaut (Konzert mit den „Sterne“ am Freitag nacht in den Posthallen).

Noch zu erwähnen wäre, daß wir In mancher Hinsucht unserer Zeit wohl etwas voraus waren:
So boten wir mal an, von einem Tag auf den nächsten produzierte Live-CD‘s von den u&D-Auftritten kaufen zu können, boten den Bands Live-Videos an, die vor Ort fertig gemischt wurden und mit separat gemischtem Ton versehen waren, haben Podcasts mit den auftretenden Bands produziert oder übertrugen das Festival in den Internet Anfangsjahren online (an dieser Stelle dank an die Firma iWelt).

2010 führten wir das neue Bühnenkonzept fort. Wetter mittelprächtig, aber das kennen wir ja schon...Neu war das große Zelt gegenüber der Draussen-Bühne, in dem mittelnächtliche Konzerte stattfanden (&-Zelt). Im Gedächtnis bleibt überwältigende Auftritte von Skip the Use und Brixton Boogie und große Begeisterung bei den jüngeren beim Auftritt der Killerpilze.

2011 fiel uns ein Feiertag vor die Füße (der Donnerstag eben) und wir beschlossen, das U&D schon am Donnerrstag starten zu lassen. Der Andrang war riesig; rückblickend hätten wir versuchen sollen, schon vor 18.00 zu beginnen. Aber wir waren nicht so sicher, ob wir das mit dem verkürzten Aufbau hinbekommen würden...Ansonsten entwickelt sich das "&-Zelt" auch dank Kooperationen mit Bockshorn und WüRG prächtig. Wetter war drei Tage eher mäßig (aber das kennen wir ja schon) - immerhin der Sonntag bescherte schönes Festivalwetter. Musikalisch gab's für mich eine kleine isländische Enttäuschung, ein enorm facettenreiches Programm, den verrückten Kanadier Rich Aucoin und einen umwerfenden El Mago Masin.

2012 - Festival Nummer 25...das ist natürlich schon was Besonderes.

Was bleibt in Erinnerung ? Wieder 4 Tage. Endlich mal wieder sommerliche Temperaturen. Der Samstag schlägt alle Rekorde. Könnte gut und gerne eine Mainwiesen-Platzrekord gewesen sein. Auch die anderen Tage hatten es (ganz unterschiedlich) in sich: Donnerstag droht ein Unwetter und wir brechen erstmal (immerhin erst kurz vor dem regulären Ende) ein Konzert ab. Für die grandiosen "Soneros de Verdad" tut es uns sehr leid - aber es hilft nichts. Die Platzräumung geht recht flott und vor allem reibungslos. Freitag dann Fussball - das Spiel der deutschen Mannschaft bei der EM. Unser kurzfristig anberaumtes kleines Public Viewing ist plötzlich gar nicht mehr klein. Enttäuschend: die Fußballgucker verlassen nach Spielende das Festival und gehen woanders zum Feiern hin. Sonntag treten im Rahmen des Jubiläums Bands des ersten U&D auf. Musikalisch richtig gut, das Publikum ist begeistert und dann kommt's halt doch noch: Regen... Das letzte Konzert des Festivals mit Carolin No verlegen wir denn auch nach innen ins &-Zelt.

Und sonst ? Die Ausstellung "Popmusik in Würzburg von 1950 - 2012" findet Riesenanklang und natürlich tauchen sofort erste berechtigte Ergänzungsvorschläge auf. Es ist einfach faszinierend, wie die Besucher (und wir) beim Betrachten der Bilder & Texte in Erinnerung schwelgen. Ebenfalls erwähnt werden muss die "BierkastenKunst", die Manou Wahler und die Gruppe Laserkoala gestaltet haben.

Also alles prima ? Naja, finanziell gehört das 2012 zu den unerfreulichsten Festivals. Die Folgen wird man 2013 sehen.

2013 - das Festival nach dem Jubiläum wird uns definitiv in Erinnerung bleiben.

Aus mancherlei Gründen: Schon die Planung im Vorfeld war schwierig gewesen, mussten wir doch einiges überdenken. Wir hatten in unsrer Planung den Aufbau des Festivalgeländes auf den Kopf gestellt und einige schmerzliche Streichungen vorgenommen. Dann kam Anfang Juni das Hochwasser. Zunächst sah es so aus, als beträfe das vor allem die Kollegen des Afrikafestes. Nur wollte das Wasser die Wiesen lange nicht freigeben. Am Wochenende vor Aufbaubeginn waren ein paar U&D-ler mit guten Verbindungen zu Feuerwehr und THW auf den gesperrten Mainwiesen und pumpten eine gigantische Pfütze unter der Brücke der deutschen Einheit ab. Es dauerte aber bis Donnerstag (also einen Tag vor dem geplanten Aufbaubeginn!) bis wir die Freigabe für das Gelände bekamen. Während der ersten Aufbautage lief parallel der Abbau des Zeltes vom Afrikafest, das noch auf den Wiesen stand.

Und dann fand es nach nervenaufreibenden Tagen und Wochen doch noch statt, das U&D 2013.
Und abgesehen davon, dass der Wettergott uns Donnerstag abend (wie im Vorjahr) einen unwetterbedingten Veranstaltungsabbruch bescherte, waren das vier famose Tage:

Super Besuch, viel Lob für den neuen, reduzierten Aufbau. Tolle Stimmung, ganz Würzburg schien das U&D zu genießen.

2014 - wir wollten ja dem Wetterbericht und unseren Augen nicht trauen: Das zweite U&D bei gutem Festivalwetter ? Ohne Regen ? Doch, tatsächlich. Also rundum glückliche Festivalmacher & -besucher ? Fast...unsere Beziehungen zu König Fussball sind nicht ganz ungetrübt. Das WM-Spiel Deutschland-Ghana bescherte uns eine Völkerwanderung - leider Richtung Festivalausgang. Klar, wir wussten das vorher und hatten uns gegen ein "Public VIewing" entschieden (das ist sauteuer) - aber dass es so dicke kommen würde ? Unser Fussball-Kontrastprogramm mit Egotronik und Kurzfilmen funktionierte wirklich gut - aber es bleibt halt die Tatsache, dass am Samstag abend viel weniger Besucher auf dem Gelände waren als ohne Fussball. Und sonst ? Tatsächlich alles bestens: tolle Konzerte (vier Highlights kamen aus Wü: Andreas Kümmert, Jochen Volpert, Lilly, The wind-up Robots killed my Cat erstmals akustisch) und viele Kunstaktionen im KunstZelt und im Gelände. Zweiter "Durchlauf" mit dem neuen Geländeaufbau, der uns (und den Besuchern) gut gefällt. Einzig der Wunsch nach Wiese vor der Draussen-Bühne wird öfters genannt - schwierig, denn entweder hat man den weiten Platz vor der Bühne ODER Wiese. Da lässt uns das Gelände wenig Spielraum.

...to be continued next year...

 

Ralf Duggen

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