BLUES PILLS

DRAUSSEN-Bühne | Freitag 21:35

großartige Rockband

Da freuen wir uns aber sehr sehr sehr - mit Blues Pills kommt nicht nur eine der besten und mitreißendsten Rockbands unserer Tage auf’s U&D, es ist auch eine der erfolgreichsten. Das aktuelle Album „Lady Gold“ stand direkt bei Veröffentlichung im August 2016 auf Platz eins der deutschen Charts.

Bands mit einem einzigartigen, individuellen und unverwechselbaren Stil verdanken diesen oft der Stimme des Sängers/der Sängerin. Das trifft auf Blues Pills zu und ist doch zu kurz gegriffen. "Es ist zuallererst die Stimme, die auffällt und mitreißt, wenn man Musik von den Blues Pills hört. Eine mächtige, seelenvolle Frauenstimme, die sofort die ganz Großen des Rock, Soul und Blues in Erinnerung ruft, von Aretha Franklin bis zu Janis Joplin“ (Deutschlandfunk). Und doch ist es die Summe vier excellenter Musiker, die die Band ausmacht.

„Geschichten aus dem Zeitalter der Globalisierung. Die Blues Pills haben ihren Sitz zwar in Örebro, die Musiker stammen jedoch nur zu einem Viertel aus dem Land der Elche. Sängerin Elin Larsson ist die einzige Schwedin der Band. Im Jahr 2011 kreuzen sich ihre Pfade in den USA mit Zack Anderson (Bass) und Corry Berry (Schlagzeug). Zu dritt lassen sie ihre Version von Blues, Soul und Rockmusik aufleben und nehmen erste Songs auf. Da sie keinen Gitarristen haben, arbeiten sie mit Overdubs (Verfahren, bei dem im Studio Instrumente nacheinander aufgenommen werden). Ihren Bandnamen entleihen sie einem Musikblog, das sich mit Undergroundbands der 60er und 70er Jahre beschäftigt. Ein schwedisches Label wird aufmerksam und bietet ihnen sowohl eine EP als auch eine Tour in Spanien an.
Dort: Auftritt Dorian Sorriaux. Der blutjunge Gitarrenvirtuose aus Frankreich, zu diesem Zeitpunkt noch keine 18 Jahre alt, läuft den beiden Amerikanern über den Weg und wird ratzfatz zum aktiven Bandmitglied. Neben Elin Larssons starker Stimme lebt die Band vor allem von seinem Gitarrenspiel.“ (Laut.de)

"Es ist ein Mysterium für mich, dass diese Musik solch ein Comeback erlebt. Niemand weiß wohl, warum das so ist. Vielleicht ist es eine Vergeltungsmaßnahme gegen die moderne elektronische Musik auf der anderen Seite. Vielleicht haben die Leute diese raue, organische Musik vermisst, die voller Fehler, Energie und Gefühl steckt. Die menschlich ist. Mehr als diese perfekte Computermusik aus der digitalen Welt." (Zack Anderson, Bassist)