CHRISTINE OWMAN

DRINNEN-Bühne | Samstag 22:50

Klanglandschaften Teil 2

"Robert Plant sagte, er mochte, was er hörte, als ich für ihn in Stockholm öffnete. Als Zeppelin-Fan war das ein großer Moment für mich." (Christine Owman)

Eine faszinierende Show, die dich in eine andere Welt einlädt, Dunkelheit trifft auf Hoffnung und Träume, begleitet von verstörenden Filmprojektionen im Stil der 20er Jahren. Sinnlich, dunkel und verträumt auf einmal.
Owmans musikalische Inspiration reicht über 4 Jahrzehnte und beinhaltet Einflüsse aus Post-Rock, psychedelischem Rock, Grunge-Rock, klassischer Musik, Punk und New Wave. Als Cellistin hat Owman Wurzeln in der klassischen Musik, aber sie fing in jungen Jahren an, Rock, Psychedelic und experimentelle Musik zu hören. Christine Owman erschafft eine Mischung aus verträumten Klängen und roher Verzerrung, Hall, Bass und Lärm. Die Texte sind Geschichten aus Träumen, Ängsten, Alpträumen und der Dunkelheit, aber mit einer Kraft, die Hoffnung vermittelt und fast fühlt man sich im dunklen Untergrund sicher, durch den sie den Hörer führt. Geschichten über unbewusste Gedanken, Beobachtungen der Umgebung in Zeiten, in denen Geisteskrankheit und Selbstmordraten steigen wie nie zuvor. Wo die Welt sich immer schneller ändert und Länder ihre Grenzen schließen und den Menschen in Not den Rücken kehren.

„Musikalisch deutlich vielschichtiger und gar nicht traurig ist der Auftritt von Christine Owman. Die Schwedin setzt auf ein extrem detailreiches und spezielles Klangdesign, das sich aus elektronischen Samples, Loops und live eingespielten Instrumenten zusammensetzt. Mit der E-Gitarristin Erika Rosén, ebenfalls eine fantastische Sängerin, und dem Bassisten Magnus Sveningsson hat sie zwei grandiose Begleiter an ihrer Seite. Sie selber wechselt zwischen Cello, Singender Säge, Ukulele, Gitarre und Gesang. Dazu gibt es Filmprojektionen, die taktgenau mit der Musik synchronisiert sind und den Auftritt in eine Multivision verwandeln. Die Songs von Owman scheinen nicht von dieser Welt zu sein. Sie kreiert verhallte, sphärische Klanglandschaften, die äußerst dicht verwoben und so kunstvoll wie ideenreich gestaltet sind. Bei aller Avantgarde bleiben die Lieder in ihren Strukturen nachvollziehbar, die Experimente führen nie ins Uferlose.“ (Weser Kurier)

„In ihrer Musik pendelt sie mühelos zwischen Folkpop und verzerrten Industrial-Klängen. Eine nicht immer einfache, aber durchaus interessante Hörerfahrung.“ (laut.de)