FUCK ART, LET’S DANCE!

DRAUSSEN-Bühne | Samstag 18:10

…let’s Dance!

Vier Jungs, polnischer, indonesischer, griechischer und deutscher Herkunft, treffen sich auf dem Pausenhof der Grundschule in Hamburg; im Laufe der Jahre verliert man sich ab und an aus den Augen, findet aufgrund der Liebe zur Musik doch wieder zusammen, gründet Bands und entscheidet sich schließlich, das Ding jetzt durchziehen zu wollen. Das Studium in Alt-Griechisch und Latein? Geschmissen. Wo kommt die Kohle her? Sauer verdient wird sie, im Bekleidungsgeschäft. Nacht für Nacht müssen bergeweise Pullover und Hosen zusammengelegt werden, immer der gleiche Mottenkugelmief. Und was passiert dann?

Dann geht es auf Tour. Oder ins Studio. 

Man redete über diese neue Band, deren Auftritte mit Clubabenden mehr gemein hatten als mit Konzerten. Für Fuck Art, let’s Dance! ist es selbstverständlich, Songs für die Live-Situation zu übersetzen und zu improvisieren. Damit es funktioniert mit der Entäußerung – ein Prinzip, das eher in der elektronischen Musik gepflegt wird.

Nachdem die Band bereits in ihren Anfangstagen Supportshows für Künstler wie "Who Made Who", "We Have Band" und "FM Belfast" gespielt hatte, machte sie sich auch international schnell einen Namen. In den vergangenen Jahren spielten sie Hunderte von Konzerten, überall in Europa, Und weil man sich inzwischen auch jenseits des Atlantiks über den zwischen Hochstimmung und Schwermut oszillierenden Sound von Fuck Art, let’s Dance! unterhielt, wurde die Band kurzerhand eingeladen, im Rahmen des SXSW-Festivals in Austin und New York zu spielen.

Wenn man diese Band live sieht, wird man zu einem Teil von ihr. Ihre Bewegungen werden deine Bewegungen, ihr Enthusiasmus dein Enthusiasmus, ihre Ekstase deine Ekstase. Befreiender kann ein Konzert nicht sein. Tanz, als ob die Welt dir zusieht und bereite dich auf ihren Untergang vor.