GIARDINI DI MIRO
DRINNEN-Bühne | Freitag 21:05
Klangmaler
„Mit dieser Band verhält es sich so wie mit der ersten Liebe: man weiß noch genau wie es sich angefühlt hat, als man ihr zum ersten Mal begegnet ist. Jahre später steht man ihr abgeklärter gegenüber - aber verführen kann sie einen noch immer.
Relativ abstrakte Musik bedarf zu ihrer Beschreibung eben solcher Metaphern: Giardini di Mirò Songs sind wie das Leben, sie bauen sich plötzlich verstörend und destruktiv vor einem auf, um einen dann im nächsten Augenblick unverhofft an die Hand zu nehmen, Hoffnung geben und glücklich machen. ... Sphärische Sound-Szenarien treffen auf sanft arrangierte Streicher und kreieren eine epische Klang-Poesie. Das gelingt anderen Bands auch. Aber bei Giardini di Mirò scheppert das Schlagzeug immer irgendwie besonders tragisch, zupft der Bass immer eine Note zu vorlaut. So schmerzt und liebkost auch das regulär dritte Studioalbum, macht da weiter, wo man eigentlich genug hat und hört auf, wenn man mehr möchte. Eine unberechenbare, bisweilen anstrengende, musikalische Reise.“ (js, Tonspion)
Seit 1998 bespielen die Jungmänner aus der Provinz in der Nähe der Industriestadt Reggio Emilia mittlere bis dreiviertelgroße Clubs des Landes, touren aber auch ausgiebig im Ausland:
Exemplarisch genannt seien hier etwa Konzertreisen mit den französischen Experimental-Postrockern „Ulan Bator“, den amerikanischen Post-Hardcorelern „Unwound“, den angejazzten Indies „Karate“ und den Genre-Pionieren „Godspeed You Black Emperor“ aus Kanada.
Vom ursprünglich rein instrumentalen Postrock der Anfangszeit wandten sie sich seit der EP "The soft touch" ab, um mit Hilfe von Gastsängerinnen und Gastsängern mehr auf Songstrukturen zu setzen.



