MY LITTLE PONY

DRINNEN-Bühne | Freitag 22:35

entzückend

Lasst euch nicht täuschen: Das Quintett aus Oslo macht zwar entzückende Musik, hat's aber faustdick hinter den Ohren.

Mei, wie nett. Eine blutjunge, bonbonbunte Band, die mit Charme und Harmonien das Feld bestellt, das schon die frühen Belle & Sebastian und The Magic Numbers beackert haben. Sie sind eben keine "crazy band", sagen My Little Pony. Täuschen lassen sollte man sich aber von den fünf Twenty-Somethings nicht: Brav findet woanders statt, der Schmäh ist definitiv auf ihrer Seite.
Vor allem aber versprühen My Little Pony auf ihrem Debütalbum "Think Too Much" gute Laune, als hätten sie einen Riesensack davon daheim. Ob sie von der Zeit singen, als die Beatles noch die Beatles waren oder vom tot sein: My Little Pony machen ihren ganz eigenen, verspielten Pony-Sound. Und der kann mit Bananen-Rasseln und Glockenspiel vermutlich den härtesten Rockfan charmieren.

Zum Thema „Einflüsse“ schreiben sie auf ihrer myspace-Seite:
„John Lennon and Paul McCartney are having a petty fight, but fortunate enough: Morrissey intervenes and calms them down. He takes them both with him to good old Neil Youngs country bar where they have a good man to man talk about their problems and even cry a little. Afterwards all four of them head back to Brian Wilson's place where they take some LSD (for purely therapeutical reasons of course) and hallucinate about norwegian singer Lars Lillo Stenberg making a pass on Emmylou Harris.“

Flash ist Pflicht!

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